Clubreisen

Clubreise auf die Schwägalp und Säntis vom 02. & 09. September 2017

Am Samstag dem 02. September haben wir uns um 13.30 Uhr auf der Schwägalp versammelt. Das nass-graue Wetter konnte der guten Laune der Teilnehmer nichts anhaben. Fröhlich und gemütlich ging es beim Apéro zu und her. Nach einer kurzen Begrüssung durch unseren Kulti Urs übernahm Werner, unser Käser das Wort. Er erklärte uns Schritt für Schritt, wie wir in Kürze unseren eigenen Rollstuhlclub-Schwägalp Käse herstellen würden. Die ehrenvollste Aufgabe, nämlich das Beigeben des Labs in die Milch, übernahm Urs (Ehre, wem Ehre gebührt 😊). Während Irene Müller in den Wartezeiten fleissig mit dem Schwingbesen die Milch im Kupferkessel rührte, lauschte der Rest der Gruppe gespannt Michael Wehrli. Er ist der technische Leiter der Säntisbahn und hat uns einige spannende Facts über die Säntisbahn und die Schwägalp erzählt. Nach ca. 30 Minuten konnte man bereits sehen, dass die Milch dicker wurde bzw. in den nächsten Arbeitsschritten schon zu einer Art Hüttenkäse weiterverarbeitet werden konnte. Mit tatkräftiger Unterstützung von Markus von Rotz und Hanspeter Matzinger (unter Anleitung des Profis) wurde der Hüttenkäse straff in Tücher gewickelt und schlussendlich, nach erfolgreicher Beschriftung, zur Lagerung bereitgemacht. Nach dieser anstrengenden Arbeit hatten wir uns alle eine kleine Pause verdient. Die Einen zog es in den Wellnessbereich, während die Anderen ihre Zimmer bezogen und eine kleine Siesta einlegten. Wieder andere bevorzugten die kleine Jassrunde und spielten «Hosä abä».  

Um 19°° versammelten sich dann alle hungrig im Speisesaal des Hotels. Unterdessen ist auch Dabni Jaag, unser Zauberkünstler, eingetroffen. Während wir unser leckeres Abendessen genossen, hat er uns zwischen den Gängen immer wieder mit seinen Tricks verblüfft und verzaubert. Ein sehr gemütlicher Abend. Die einen zog es vor Mitternacht Richtung Land der Träume, während eine kleine Gruppe den Abend noch bei einem «Schlummertrunk» ums Cheminée ausklingen liess. Um Mitternacht herum zog es dann auch FAST alle anderen ins grosse und bequeme Bett. FAST, weil ein Zweiergrüppchen praktisch den Rest der Nacht weiter ums Cheminée sitzend, weiterplauderte. Zwischenzeitlich haben sie sogar noch Gesellschaft von einem Teil der Hochzeitsgesellschaft bekommen, welche nebst dem Rollstuhlclub im Hotel Schwägalp gastierte. Eine gemütliche und lustige Runde. Da nimmt man auch mal sehr wenig Schlaf in Kauf 😊      

Am Sonntagmorgen um 09.15 Uhr haben wir uns alle wieder bei der Säntisbahn versammelt. Die einen bereits top fit und hungrig, während andere noch etwas Schlaf in den Augen hatten. Los gings auf 2502m.ü.M. Und bereits von der Schwägalp her war der Schnee sichtbar. Oben angekommen, hatte man das Gefühl, sich im tiefsten Winter zu befinden. Es lag bereits Schnee auf dem Säntis und im Verlaufe des Vormittages flockte es noch mehr (ganz nach dem Motto: «es schneielet, es beielet»). Doch diese Schneeflocken konnten uns wenig anhaben, sassen wir doch drinnen im Warmen, wo es ein leckeres Frühstücksbuffet gab. Mit allen, was das Herz begehrt. Von Zopf mit Butter und Konfi, über Früchte und Müesli, bis hin zum Frühstücksei und Chäshörnli bzw. Gschnetzlets und Rösti war alles dabei. Auch die richtig urchige Musik durfte bei diesem Brunch natürlich nicht fehlen.  

Gestärkt von diesem reichhaltigen Frühstücksbuffet, trauten sich später einige ganz Mutige in den Schnee hinaus. Die Einen nur kurz, andere liefen sogar im Schneegestöber bis zum alten Säntis und zurück. Gegen 13°° machten sich die Meisten auf den Weg zur Seilbahn und auf den Nachhauseweg. Schon ein komisches Gefühl, wenn man eben erst noch knöcheltief im Schnee stand und kurze Zeit später vom Auto aus den blauen Himmel und die saftigen grünen Wiesen bewundern kann.  

Auf der Fahrt nach Hause ging es dann eher ruhig zu und her. Einerseits der Müdigkeit wegen, andererseits hing jeder noch ein wenig seinen Gedanken über den gelungenen Clubausflug nach.  

Noch einmal herzlichen Dank Urs, fürs Organisieren 😊    


Clubreise nach Bern 06. & 07. September 2014

Ein neues Clubjahr und  eine Clubreise. Dieses Mal geht’s nach Bern, unsere Bundeshauptstadt. Bei schönem Reisewetter treffen wir uns wie immer in der Sportanlage in Will.  Die Aussichten sind ausgezeichnet  und wir freuen uns auf einen tollen und abwechslungsreichen Ausflug.

 

Der Car (SPV-wie gewünscht) rollt an und da unsere  Helfer bereits eingespielt sind, klappt alles wie am Schnürchen. Bald sind wir unterwegs und schwelgen in alten Club-Zeiten. Nach einer angenehmen Fahrt kommen wir  in Bern an und nach kleinen Anlaufschwierigkeiten  finden wir auch unser Hotel. Uns erwartet ein schönes **** Hotel an toller Lage mitten im Herzen von Bern. Das Hotel Allegro ist modern eingerichtet mit einem schönen Aussenbereich mit Teich, Koifischen etc.

 

Leider müssen einige Reisende noch warten, bis sie ihr Zimmer beziehen können, aber ein Drink auf der Terrasse verkürzt die Wartezeit. Nach einem Essen im Garten oder einem kurzen Ausflug in die Stadt treffen wir uns vor dem Hotel, um die obligate Stadtführung anzutreten.

 

Uns wird die Innenstadt von Bern gezeigt, aber dieses Mal aufgelockert durch einen Wettbewerb und tolle Spiele wie Hufeisenwerfen und Blasrohrschiessen. Anschliessend geht es zu einem kühlen Bier und Brezel in das alte Tramdepot in der Nähe ehemaligen Bärengraben mit schöner Ausblick auf die Altstadt..

Nach der Rückkehr ins Hotel geniessen wir die modernen  Zimmer und bereiten sich anschliessend auf das Abendessen vor. Über die Brücke geht’s ins Restaurant,  wo wir bei einer stilvollen Ambiance das Essen geniessen. Unsere Tetraplegiker haben zwar genörgelt, dass sie ein halbes Güggeli auseinanderhacken  mussten  (Ergotherapie am Clubausflug), aber mit Unterstützung am Tisch hat es trotzdem noch gut geklappt. Nach einer feinen Crema Catalan zum Dessert und Romans Charmeattacke gegenüber dem Service (hat die Telefonnummer schlussendlich erhalten !!) hatten anschliessend alle genug  und mit vollem Magen und der Musik im Groove (war ein bisschen laut im Restaurant) haben die „Jungen“  noch eine Disco besucht, die „Junggebliebenen“   Mojito an der Hotelbar getrunken.

VIP-Sightseeing war angesagt. Da im Hotel noch die Mykonosparty stattgefunden hat,  stand sehen und gesehen werden hoch im Kurs. Gestylte Frauen mit hohen Hacken und coole Männer zu Hauf.

Leider war die Musik in einigen Zimmern  sehr laut und es hat Reklamationen unsererseits gegeben. Das Hotel ist anschliessend aber entgegengekommen und hat uns einen Spezialpreis offeriert. Nicht ideal, aber eine Geste in die richtige Richtung. Ein tolles Frühstück mit Speck und Eier (für mich ein Muss) gab uns Kraft für die neuen Herausforderungen die anstanden.

Ein Highlight für Moni und andere war das Treffen mit unserer ehemaligen Miss Schweiz, Nina Rigozzi, die ebenfalls im Hotel wohnte und Gast an der Party war.

Bald waren wir aber wieder unterwegs nach Buchs im Aargau um bei Chocolat Frey vorbeizuschauen und uns den Magen vollzuschlagen mit feinster Schokoladenkunst. Nach einer Multimediaführung über das Thema Schokolade und deren Produktion, konnten wir am niemals endenden Buffet schlemmen bis uns schlecht wurde. Anschliessend war shoppen im Fabrikladen angesagt um auch zuhause wieder über die Runden zu kommen.

Gefühlte zwei Kilo schwerer schleppten wir uns  in den Car und bereits am späteren Nachmittag trafen wir wieder in Wil ein um die individuelle Heimfahrt anzutreten.

Abschliessend wieder ein Clubausflug mit tollem Reisewetter, feinem Essen und harmonischer Stimmung.

Danke allen fürs dabeisein und den Helfern für die tolle Unterstützung.

Euer Kulti

Urs


Impressionen zur Clubreise 2014

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Clubreise in die Innerschweiz 2013    

 Und wieder ist ein Clubjahr vergangen und die Clubreise stand  vor der Tür. Dieses Jahr ging es  in die Innerschweiz sprich nach Nottwil, Luzern und auf den Pilatus.

Treffpunkt war wie fast immer das Lindenhofareal in Wil. Um 8 Uhr waren ebenfalls „fast alle“ bereit, um in den Car einzusteigen. Leider stand uns dieses Jahr nicht der gewünschte SPV-Car zur Verfügung, aber der von Eurobus bereitgestellte Car war neu und hatte über 10 Plätze mehr, sodass wir diesen faux pas verschmerzen konnten.

Bei schönstem Reisewetter fuhren wir nach Nottwil ins Seminarhotel Sempachersee, wo wir eine tolle Infrastruktur mit genügend Rollstuhlzimmern und  viel Platz vorfanden. Nach dem Zimmerbezug nahmen wir im Innenhof eine erste Stärkung bei einem ausgiebigen Apéro zu uns.

In Luzern angekommen, standen uns ca. 2 Stunden zur freien Verfügung. Viele gingen direkt an den See oder an die Reuss um ein kühles Bier (z.b. Guinness) zu trinken, andere zog es zum Shoppen in die Innenstadt. Geld ausgeben ist ja sooo einfach.

An der anschliessenden Stadtführung erhielten wir viele Informationen über die Entstehung der Stadt als Seefahrtsweg und Hochburg der Jesuiten als auch deren Wandlung zur reichen, reformierten Handlungsmetropole  mitgebeben.  Nach Besichtigung der Highlights und der obligaten Überquerung der Kapellbrücke, (Manpower und Frauenpower waren gefragt) wurden wir alle recht durstig und hungrig, sodass wir direkt am Seeufer entlang zum Restaurant Hofgarten gingen und rollten.

Uns erwartete ein toll gedeckter Garten mit Charme und der Möglichkeit, bis spät am Abend (mit Gewitterwolken) aber trocken ein tolles Essen und sehr charmante Gastgeber zu geniessen. Schaut euch die Fotos an, ich denke gerne an diesen schönen Abend zurück.

Nach einem Schlummertrunk an der Bar im Innenhof  unseres Hotels gingen die einen früher, die anderen (speziell unsere Jüngsten) etwas später ins  Bett. Die meisten waren müde und geprägt von einem tollen und warmen Sommertag, gespickt  mit vielen Aktivitäten.

Der Sonntag startete mit einem ausgiebigen Frühstück/Brunch, da über frische Säfte, Speck und Eier, auch warmes wie Rösti etc. aufgetischt wurde. Gestärkt durch den feinen Bruch  verluden wir anschliessend wieder alles Gepäck in den Car,  um bei nasskaltem Wetter und auf vielseitigen Wunsch den schönsten Berg der Innerschweiz, den Pilatus, in Angriff zu nehmen.

Empfangen wurden wir in Alpnachstaadt von einer hochprofessionellen Crew der Pilatus Bahn, die extra für uns einen eigenen Triebwagen der Zahnradbahn zur Verfügung stellten, um die steile Fahrt auf den Berg zu geniessen. Diese Zahnradbahn ist die steilste der Welt, mit einer Steigung von bis zu 48 %.

Oben angekommen erwartete uns leider viel Nebel, sodass wir leider nicht viel (sprich nichts) sehen konnten und die Aussicht auf dem Video-Screen oder auf den Postkarten geniessen mussten. Nichts desto trotz nahmen wir den Drachenweg um den Pilatus in Angriff und stärkten uns anschiessend in den verschiedenen Restaurants auf diesem sehr schönen und rollstuhltauglichen Aussichtsberg in der Innerschweiz.

Zurück ging es per Luftseilbahn und Gondelbahn nach Stans, wo wir uns für die Rückfahrt nach Wil bereitmachten. Drei unterschiedliche Bahnen an einem Tag, nicht schlecht Herr Specht.

 Herzlich bedanken möchte ich mich abschliessend bei unserem Fahrer und den vielen, freiwilligen Helfern, ohne die wir einen solchen Ausflug nie durchführen könnten.

Ebenfalls bedanke ich mich für die Inputs (wie zum Beispiel die fehlenden Gipfelis) die ich gerne aufnehmen und wenn möglich umsetzen werde.

Viele herzliche Grüsse an alle und es war für mich wieder einmal ein schöner, von Freundschaft und toller Atmosphäre geprägter Clubausflug.

Euer Kulti

Urs

Impressionen zur Clubreise 2012 

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Clubreise ins Tessin 2012   

Wegen einer grossen Baustelle mussten wir unseren Treffpunkt nach Thal ins St.Galler Rheintal verlegen, was einigen sehr entgegenkam (wie zum Beispiel mir), aber für andere doch recht zeitaufwendig war. 

Aber nichts desto trotz sind alle rechtzeitig erschienen, inclusive Car. Dieser  wurde wie immer durch unsere Profis schnell beladen und es ging bei nasskaltem Wetter Richtung Tessin. (voll bis auf den letzten Platz)
Eine erste Frühstückspause machten wir nicht etwa im Heidiland sondern in der neuen, modernen Raststätte in der Nähe von Thusis
. Auch hier begleitete uns noch das grauslige Wetter, und nach einem feinen Sandwich und dem obligaten Besuch der Toiletten fuhren wir weiter gegen Süden, mit der Hoffnung auf besseres Wetter der anderen Seite des San Bernardino.
Leider wurden wir schwer enttäuscht, denn auch hier erwartete uns der Regen, er wurde nur ein bisschen wärmer.
Angekommen im Hotel, hiess es Zimmerbezug. Dank der zentralen Lage mitten in Locarno machten die Meisten einen kurzen Bummel an die Piazza oder verspeisten einen kleinen Lunch in einer der vielen Pizzerias.
Das Programm ging aber schon bald weiter und mit dem Car fuhren wir wegen des Dauerregens  zur bekannten Falconeria in Locarno.
Hier sahen wir eine tolle Show mit einheimischen Eulen, sowie Geier und anderen exotischen Greifvögel.  Die Show hat allen super gefallen. Inzwischen wurde das Wetter besser, die Kinder konnten noch Ponyreiten und die Erwachsenen den tollen Park geniessen.
Anschliessend ging es zu Fuss 2 Kilometer zurück zum Hotel und zur wohlverdienten Ruhepause, oder zum Shopping in die Stadt.
Mit dem Car fuhren wir anschliessend nach Losone ins Ristorante Grotto Broggini. Uns erwartete ein wirklich schönes Restaurant, eine tolle Stimmung und ein feiner Apéro.  Wir genossen die feinen und bekannten Broggini-Güggeli mit dem bestem Steinpilzrisotto, das ich je gegessen habe.
Nach einem gemütlichen Abend, mit der einen oder anderen Flasche Wein, fuhren wir zurück ins Hotel. Für die einen ging es ab ins Bett, für die Anderen nochmals an die Piazza in den Ausgang.
Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück wurde bereits das Gepäck wieder in den Car verladen und wir fuhren zum Hafen um nach Cannobio zu gelangen.
Wir durften zuerst aufs Schiff, belagerten mit all unseren Rollstühlen den Bug des Schiffes und genossen bei strahlenden Wetter den tollen Ausblick auf den See und die umliegenden Berge.
Angekommen in Cannobio besuchten wir den bekannten Markt mit den vielen Lederwaren, Kleider und Esswaren. Dieser Markt ist ein Highlight und immer wieder einen Besuch wert.
Nach dem ausgiebigen Shopping und einem kleinen Lunch wartete bereits der Car auf uns. Vollbepackt stiegen wir in den Car und präsentierten uns gegenseitig auf der Heimfahrt  die Einkaufsschnäppchen. Zum Glück wurden wir am Zoll nicht kontrolliert.
Nach einem kurzen Zwischenstopp in Bellinzona brachte uns unser Chauffeur wohlbehalten nach Thal zurück.
Für das spontane Mitanpacken  beim Ein-Ausladen der Rollstühle und  Gepäck möchte ich mich auf diesem Weg nochmals bei allen Helfer/-innen herzlich bedanken.
Für mich war es ein toller Clubausflug, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ich  freue mich bereits auf nächstes Jahr, wo immer der Weg uns auch hinführt.

Besten Dank an alle und bis bald 

Euer Kulti  

Urs

Impressionen zur Clubreise 2013

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Clubreise ins Elsass 2011

Treffpunkt für die Reise ins Elsass war wie immer unser bewährter Parkplatz in Wil. Nach der Begrüssung und der grossen Unterstützung unserer Helfer waren wir schnell auf dem Weg nach Basel, wo wir noch Urs und Jeannette begrüssen konnten. Das Wetter wurde immer besser und ebenso unsere Vorfreude auf die Clubreise. In Strassburg erwartete uns schönstes Reisewetter und ein Hotel, das mitten in der Altstadt lag und seine vier Sterne zu Recht verdient hatte. Nach dem Begrüssungsapero in der Hotelloby und einer kleinen Stärkung besammelten wir uns zur obligaten Stadtführung.  Uns wurde die wunderschöne, historische Altstadt  (petit france) und auch das riesige Münster durch den sympathischen Stadtführer nähergebracht. Das Problem mit den obligatorischen Pflastersteinen war dann doch nicht so schlimm wie befürchtet. 

Am Abend flanierten wir bei schönstem Wetter in die Nähe des Münsters, um in einem typischen Elässer Restaurant unser Nachtessen zu geniessen. Leider waren wir ein bisschen enttäuscht vom gebotenen Diner, aber der traumhafte Abend und die Möglichkeit bis in die Nacht noch draussen einen Drink zu geniessen, haben uns das Nachtessen vergessen lassen.  ( Time 4 Mojitos ).

Der nächste Morgen beginnt für einige bereits mit einem Kater und wird mit einem Kater enden !  ( Anmerkung des Verfassers )

Mit einem traumhaften Buffet im Hotel (Speck, Eier etc.) starteten wir in den Tag. Gestärkt besammelten wir uns beim Car und fuhren bei perfektem Reisewetter über die bekannte Weinstrasse durch historische Dörfer zum Affenberg in Kintzheim. Dort nahm man sich die Zeit, uns über die normalen Oeffnungszeiten hinaus die Gepflogenheiten und Eigenheiten der über 200 beheimateten Berberaffen näherzubringen. Leider war der Weg zum und im Park ein wenig steil und durch den Regen ausgewaschen, aber mit der Unterstützung unserer Helfer und unserer Technik  (E-Stuhl / E-Motion) hat es trotz einigem Murren gut geklappt.

Anschliessend fuhren wir zur Klassenfahrtüblichen Weindegustation  ins schöne Weingut Dopff au Moulin nach Riquewihr. Dort wurde uns ein kurzer Film über die Produktion des Weins gezeigt, wobei bereits alle ungedultig auf den Wein und das „hoffentlich gibt’s was zu essen“ gewartet haben. Die verkosteten Weine wurden mit der Zeit immer besser ( oder wir immer besoffener ). Gekauft und anschliessend ausgeschenkt wurde trotz Verbot hinter vorgehaltener Hand ( toller Himbeerlikör ) und wir genossen anschliessend die Heimfahrt ins Hotel.

Einige von uns wollten anschliessend noch shoppen, andere machten ein kleines Nickerchen. Am Abend rollten wir wieder in die Innenstadt und liessen uns in einer schönen, französischen Brasserie kulinarisch verwöhnen. (inklusive tollem, lauwarmen Schokokuchen).

Am späten Abend hat es angefangen aus Kübeln zu gieseen. Wir haben den Wetterumschwung  auf der Terrasse beim Hotel  „direkt am Fluss“  in T-Shirts und toller Stimmung geniessen können. Wow, was für ein Abend. ( wieder Mojitos )

Der nächste Tag brachte für einige einen kleinen Hangover mit. Nach dem Zmorge im Hotel verabschiedeten wir uns von Strassburg und dem tollen Hotel. Bei Regenwetter fuhren wir nach Mulhouse ins Automuseum. Bei einer Führung lernten wir die Geschichte des Automobils kennen und sahen kuriose und einmalige Fahrzeuge aus allen Epochen.

Nach einer Stärkung im Museumsrestaurant und den Kauf einiger Andenken ( bei mir wars eine Jacke für den Mustang ) wurde wieder bei garstigem Wetter verladen und schnurstracks mit einem Stopover in Basel nach Wil zurückgekehrt. Dort angekommen verabschiedeten wir uns vom Carchauffeur Toni, der seine Sache ausgezeichnet gemacht hat.

Rückblickend war diese Clubreise für mich sehr gelungen, da wir ein tolles Hotel, tolles Reisewetter und mit Strassburg eine neue, interessante Stadt kennengelernt haben. Ebenfalls wäre eine solche Reise ohne Unterstützung der vielen Helfer nicht machbar, darum herzlichen Dank.

Für mich ein Ansporn auch nächstes Jahr eine interessante und spannende Clubreise zu organisieren.

 

Euer Kulti

Urs Kläger

Impressionen zur Clubreise 2011

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